von links: Susan Link, Fernsehmoderatorin und Journalistin; Elke Büdenbender, Schirmherrin des Kinder-Lebens-Laufes und Ehefrau von Bundespräsidenten Frank-Walther Steinmeier; Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Mit Oldtimern, Motorrädern und dem Wünschewagen von Arnsberg über Dortmund bis nach Köln

Elke Büdenbender, Schirmherrin des Kinder-Lebens-Laufes (KLL), feierte Mitte April zusammen mit dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. das Startevent dieser Kampagne, das in Berlin am Brandenburger Tor startete. Am 9. Mai 2024 kommt der Inklusionslauf nach Arnsberg zum ambulanten Hospizdienst Sternenweg. Danach geht es weiter über Dortmund, Wuppertal bis nach Köln, quer durch Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 13 Stationen werden im bevölkerungsreichsten Bundesland angefahren.

Der KLL setzt unter anderem ein Zeichen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie für deren Bedarfe und stärkt die Vernetzung zwischen den Kinderhospizeinrichtungen vor Ort. Auf rund 7.000 Kilometern werden bis zum Welthospiztag stationäre Kinderhospizeinrichtungen und ambulante Kinderhospizdienste angelaufen. Die symbolische Engelsfackel wird in einzelnen Etappen auf vielfältige Weise weitergereicht: mit dem Fahrrad, per Helikopter, mit dem Heißluftballon oder einfach zu Fuß.

„Es macht mich überglücklich zu sehen, dass sich der Kinder-Lebens-Lauf über die Zeit zu einer festen Größe in der Kinderpalliativszene und weit darüber hinaus etabliert hat. Ganz Deutschland steht in diesem Jahr unter dem Motto „Demokratie braucht Inklusion“. Wir gehen einen Schritt weiter und setzen Inklusion in Aktion – unser Leitgedanke für diese Kampagne“, erläutert Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz.

Mittendrin und doch außen vor

Der KLL spiegelt nicht nur die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie ihrer Familien wider. Er legt zudem den Finger in die Wunde und weist auf sensible Themen hin, beispielsweise Ausgrenzung.

Der Bundesverband Kinderhospiz als Interessenvertretung für stationäre Kinderhospizeinrichtungen und ambulante Dienste gilt heute als einer der wichtigsten Kompetenzträger für die Beratung und Betreuung betroffener Familien. Außer der Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung der Kinderhospizarbeit, soll die Kampagne auch Spendende für bestehende und neue Projekte ansprechen und politische Forderungen voranbringen.

Ohne die Unterstützung der Sponsoringpartner Porsche AG, Friedwald, JKT Property Valuation, Grünenthal GmbH, LINDA AG und Sebastian Koehler wäre die logistische Herausforderung für den Bundesverband Kinderhospiz nicht leistbar.